Chronische Wunden & pAVK in der Kenntnisprüfung
Ulcus cruris venosum, Ulcus cruris arteriosum und diabetisches Fußsyndrom sicher unterscheiden – denn die Therapie ist gegensätzlich. Die wichtigste Prüfungsfalle: Kompression nur bei venöser Ursache!
Beispielfragen aus der Prüfungsvorbereitung
Ab wann gilt eine Wunde als chronisch?
- Nach 3 Tagen
- Wenn sie trotz fachgerechter Versorgung nach etwa 8 Wochen nicht heilt
- Sobald sie näßt
- Nur wenn sie infiziert ist
Erklärung: Die 8-Wochen-Regel definiert die chronische Wunde. Konsequenz: Ursachensuche (venös? arteriell? diabetisch? Druck?) — ohne Kausaltherapie heilt keine chronische Wunde.
Warum ist beim Ulcus cruris venosum die Kompression die Basismaßnahme?
- Sie hält den Verband an Ort und Stelle
- Sie wärmt das Bein
- Sie bekämpft die Ursache: den venösen Rückstau — ohne Kompression keine Abheilung
- Sie ersetzt die Hautpflege
Erklärung: Das venöse Ulcus entsteht durch chronische Stauung. Die Kompression therapiert die Ursache; die Wundauflage nur das Symptom. Vorher arterielle Durchblutung ausschließen (ABI/Arztanordnung).
Wichtige Fachbegriffe zu Chronische Wunden & pAVK
- die chronische Wunde – chronic wound
- das Ulcus cruris (venosum) – venous leg ulcer
- die pAVK / die Schaufensterkrankheit – peripheral arterial disease
- der diabetische Fuß / das diabetische Fußsyndrom – diabetic foot syndrome
- der Wundrand / die Wundumgebung – wound edge / surrounding skin
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