Tumor & Palliativpflege in der Kenntnisprüfung
Wenn Heilung nicht mehr das Ziel ist: Symptome wie Schmerz, Dyspnoe und Mundtrockenheit lindern, Sterbephasen begleiten, mit Angehörigen sprechen – und die Patientenverfügung respektieren.
Beispielfragen aus der Prüfungsvorbereitung
Was ist das oberste Ziel der Palliativpflege?
- Die Lebensverlängerung um jeden Preis
- Bestmögliche Lebensqualität und Symptomlinderung
- Die vollständige Heilung
- Die Kostenreduktion
Erklärung: Palliativ heißt nicht „nichts mehr tun“, sondern konsequente Linderung von Schmerz, Luftnot, Übelkeit und Angst — die Lebensqualität steht über der Lebensverlängerung.
Wie erfassen Sie Schmerz bei einem Menschen mit fortgeschrittener Demenz?
- Gar nicht, das ist unmöglich
- Nur über die Angehörigen
- Mit einer Beobachtungsskala wie BESD (Mimik, Lautäußerung, Körpersprache)
- Ausschließlich über die NRS-Selbsteinschätzung
Erklärung: Wenn die Selbstauskunft nicht mehr möglich ist, tritt die Fremdeinschätzung ein: BESD beobachtet Mimik, Atmung, Lautäußerung, Körpersprache und Trost. Unbehandelter Schmerz zeigt sich oft als „Unruhe“.
Wichtige Fachbegriffe zu Tumor & Palliativpflege
- die Palliativpflege / palliativ – palliative care
- kurativ vs. palliativ – curative vs. palliative
- die Lebensqualität – quality of life
- die Symptomkontrolle – symptom management
- das Schmerzassessment / die NRS-Skala – pain assessment / numeric rating scale
10 Prüfungsfragen zu Tumor & Palliativpflege, dazu Fallsimulationen mit KI-Prüfer und benotetem Feedback – übe, bis du sicher bist.
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