Schmerzmanagement in der Kenntnisprüfung
Schmerz ist, was der Patient sagt – vom Assessment über das WHO-Stufenschema bis zur Opioid-Überwachung. Prüfungsklassiker, weil hier Beobachtung, Kommunikation und Pharmakologie zusammenkommen.
Beispielfragen aus der Prüfungsvorbereitung
Was ist der Goldstandard der Schmerzeinschätzung?
- Die Selbstauskunft des Patienten — Schmerz ist, was der Patient sagt
- Die Beobachtung der Vitalzeichen
- Die Einschätzung durch die erfahrenste Pflegekraft
- Der Verbrauch an Bedarfsmedikation
Erklärung: Nach McCaffery gilt: Schmerz ist das, was der Patient sagt — und er existiert, wann immer er es sagt. Selbsteinschätzung geht immer vor Fremdeinschätzung; Vitalzeichen oder der äußere Eindruck widerlegen eine Schmerzangabe nicht.
Ab wann gilt ein Schmerz als chronisch, und was ist dabei verloren gegangen?
- Nach 2 Wochen; die Behandelbarkeit
- Nach 4 Wochen; die Lokalisierbarkeit
- Nach 3–6 Monaten; die Warnfunktion
- Nach 12 Monaten; die Schmerzleitung
Erklärung: Chronisch heißt: länger als 3–6 Monate oder über die erwartete Heilungszeit hinaus. Die Warnfunktion des akuten Schmerzes ist verloren — der Schmerz ist zur eigenen Krankheit geworden, mit Folgen wie Schlafstörung, Depression und Rückzug.
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