Parkinson in der Kenntnisprüfung
Fortschreitende Bewegungsstörung durch Dopaminmangel. Prüfungskern: die Kardinalsymptome, das pünktliche Medikamenten-Timing bei L-Dopa, Sturz- und Aspirationsrisiko und der Umgang mit Freezing.
Beispielfragen aus der Prüfungsvorbereitung
Welche drei Kernsymptome kennzeichnen den Morbus Parkinson?
- Fieber, Husten, Schwäche
- Ruhetremor, Rigor (Muskelsteifigkeit) und Bradykinese (Bewegungsverlangsamung)
- Lähmung, Taubheit, Sehverlust
- Zittern nur bei Bewegung, Muskelschwund, Krämpfe
Erklärung: Die Parkinson-Trias: Ruhetremor, Rigor, Bradykinese (oft plus posturale Instabilität). Wichtig: Der Tremor tritt in RUHE auf und bessert sich bei gezielter Bewegung.
Warum muss L-Dopa exakt pünktlich gegeben werden?
- Damit die Apotheke Zeit spart
- Weil es sonst verfällt
- Verzögerte Gaben führen zu Off-Phasen mit plötzlicher Bewegungsunfähigkeit — die Einstellung ist zeitkritisch
- Die Uhrzeit ist unwichtig
Erklärung: Der Wirkspiegel muss konstant bleiben; schon 30 Minuten Verspätung können den Patienten in eine Off-Phase stürzen. Parkinson-Medikamente sind das Paradebeispiel für zeitkritische Gaben.
Wichtige Fachbegriffe zu Parkinson
- das Parkinson-Syndrom / der Morbus Parkinson – Parkinson's disease
- der Tremor / das Zittern – tremor
- der Rigor / die Muskelsteifigkeit – rigidity / muscle stiffness
- die Akinese / die Bradykinese – akinesia / slowness of movement
- der kleinschrittige Gang / das Trippeln – shuffling gait
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