Kenntnisprüfung in Sachsen
In Sachsen ist der Kommunale Sozialverband Sachsen (KSV) für die Anerkennung ausländischer Pflegeabschlüsse zuständig – nicht die Landesdirektion. Hier erfährst du Schritt für Schritt, wie du zur Kenntnisprüfung kommst und was auf dich zukommt.
Stand: 2026-07
Inhalte KI-unterstützt erstellt, auf Basis öffentlicher Fachquellen (RKI, AWMF) — fachliche Prüfung ausstehend
Zuständige Behörde
Kommunaler Sozialverband Sachsen (KSV)
Zuständige Anerkennungsbehörde für Pflege- und Gesundheitsfachberufe im Freistaat Sachsen (nicht die Landesdirektion).
https://www.ksv-sachsen.dePrüfungsformat
- Mündlicher Teil: Fallvorstellung und Fachgespräch zu den Kompetenzbereichen der PflAPrV
- Praktischer Teil: Versorgung von Patient:innen in einer realen Pflegesituation an einer Klinik oder Pflegeschule
- Kein schriftlicher Teil – die Kenntnisprüfung ist ausschließlich mündlich-praktisch (§ 45 PflAPrV)
- Prüfungssprache ist Deutsch; gefordert wird in der Regel B2-Niveau
Kosten
Die Überprüfung der Gleichwertigkeit kostet 100–650 €, die Erlaubnis zum Führen der Berufsbezeichnung 70 € (FAQ der sächsischen Koordinierungsstelle, Stand 07/2026). Die Kosten der Kenntnisprüfung an der Prüfungsschule kommen hinzu. Sächsische Kliniken übernehmen die Kosten oft für ihre Mitarbeiter:innen – frag nach!
Anmeldung: so geht's
- Defizitbescheid des KSV Sachsen abwarten – darin steht, dass du die Kenntnisprüfung ablegen darfst
- Prüfungsschule bzw. Prüfungsstandort kontaktieren und Termin anfragen (früh anmelden – Termine sind begrenzt)
- Anmeldeunterlagen einreichen: Defizitbescheid, Identitätsnachweis, ggf. Sprachzertifikat B2
- Prüfungsgebühr bezahlen und die Einladung abwarten
- Vor der Prüfung klären, welcher Versorgungsbereich (z. B. Akutpflege, Langzeitpflege) geprüft wird
Prüfungsorte & Wartezeiten
Prüfungen finden an anerkannten Pflegeschulen und Kliniken statt, vor allem in Dresden, Leipzig und Chemnitz – u. a. im Umfeld der Universitätskliniken Dresden und Leipzig.
Tipp
Achtung, häufige Verwechslung: Anträge gehen an den KSV Sachsen, nicht an die Landesdirektion. Nenne bei jedem Kontakt dein Aktenzeichen – das beschleunigt die Zuordnung.
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